Das Kuratorium der Kulturstiftung traf sich zu seiner ersten Sitzung in dieser Legislaturperiode im Christesenhaus im Landschaftsmuseum Angeln in Unewatt. Nach einer Führung durch das spätsommerliche Museumsdorf nahmen die 17 Mitglieder des Gremiums ihre politische Arbeit auf.

Am Dienstag, 6.11.2018 fand vom Chor Chor-O-NA in der Leitung von Björn Mummert eine Vernissage ihrere Ausstellung stattZum Einklang des Abends spielte der Chor Chor-O-NA eins ihrer Stücke, wonach Ingo Degner noch ein paar Worte zum Einstieg des Abends sagte.

Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Tenghuan Hong einen neuen hauptamtlichen Musiklehrer in unserem Kreis begrüßen können!

Ab heute wird unser Kollege das Fach Gitarre in Schleswig unterrichten und zugleich schon verschiedene Projekte im Haus unterstützen.

Mit 11 Jahren begann er das Gitarrenspiel und  früh faszinierte ihn die klangliche und stilistische Vielfalt sowie Expressivität der klassischen Gitarre. Er studierte an den Musikhochschulen in Freiburg und Stuttgart und absolviert nun das Konzertexamen in Hamburg bei Prof. Olaf van Gonnissen. Tenghuan Hong hat Konzerte und Workshops in verschiedenen Ländern Asiens und Europas gegeben.

Wir wünschen ihm herzlich viel Freude, Erfolg und musikalisch wie menschlich eine Heimat in der Kreismusikschule Schleswig-Flensburg!

Sommerreise von Kulturministerin Karin Prien: Geld für das Unewattmuseum in Langballig

SCHLESWIG-FLENSBURG. Auf ihrer Sommerreise „Schleswig-Holstein – Land der Kultur“ hat Kulturministerin Karin Prien heute (7. August) das Unewattmuseum in Langballig besucht.

Ministerin Karin Prien überreichte dem Unewattmuseum einen Förderbescheid aus dem Landesprogramm Wirtschaft in Höhe von 448.844 Euro. Hinzu kommen 100.000 Euro aus dem Landesprogramm Investitionsprogramm Kulturelles Erbe (IKE).

„Wir investieren in den Erhalt und den Ausbau der kulturellen Infrastruktur des Landes. Zugleich eröffnen Projekte wie das multifunktionale Veranstaltungszentrum in Unewatt neue Möglichkeiten, um für Besucherinnen und Besucher attraktiv zu sein“, betonte die Ministerin.

Unewattmuseum Langballig Das Landschaftsmuseum besteht seit 1983. Es ist ein Museum, das sich in seine Region und in sein Umfeld einbettet. Es ist ein lebendiges Dorf mit Museum (und ein lebendiges Museum mit Dorf). Unewatt ist eine Besonderheit in Schleswig-Holstein und zeigt einen lebendigen Umgang mit der eigenen Heimatkultur, von dem Dorf und Kreis überzeugt sind und dies unterstützen. Das Landschaftsmuseum ist ein „Eco-Museum“ und stellt aufgrund seiner intakten historischen Gestalt und Baustruktur als typisches Angelner Dorf sowie aufgrund seines aktiven Dorflebens inmitten einer landwirtschaftlich geprägten Landschaft ein einmaliges Kulturgut der Regionalgeschichte dar. Es gibt kein in der Region oder Deutschland vergleichbares, in dieser Form historisch gewachsenes und heute noch lebendiges Museumsdorf. Auch das Netzwerk des Museums mit vielen Veranstaltungen aus unterschiedlichen Sparten ist groß und verankert in der Region.

Das Museum erzählt Geschichten aus der Region, über das Landleben und seinen kulturellen Wandel in den letzten 150 Jahren. Geplant ist den sog. Christesen-Hof zum multifunktionalen Zentrum des Unewatt-Museums und auch als Veranstaltungszentrum ausbauen. Das Museum leistet einen wichtigen Beitrag zu einem positiven Heimatempfinden und zur kulturellen Identität in unserem Land als Teil Deutschlands und Europas.

Der Mitarbeiter des Kreis- und Stadtarchivs, Herr Wolfgang Thiele, begeht am 1. August 2018 sein 25jähriges Dienstjubiläum

 

Der studierte Pädagoge ist seit 1996 eine tragende Säule im Kreis- und Stadtarchiv des Kreises Schleswig-Flensburg und der Stadt Schleswig. Als gebürtiger Schleswiger punktet er zudem mit Ortskenntnis und Hintergrundwissen zu seiner Heimatstadt.

Mit Freude und vielfältigen Kenntnissen unterstützt er die Archivbesucher bei ihren Recherchen, führt junge Menschen im Rahmen von Schulprojekten an das Thema „Archiv“ heran und ist wegen umfänglicher Sprachkenntnisse zudem bewährter Ansprechpartner bei Anfragen aus dem Ausland. Neben der alltäglichen Archivarbeit ist er außerdem Mitglied im Redaktionsausschuss für die „Beiträge der Schleswiger Stadtgeschichte“, die jährlich von der Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte herausgebracht werden.

Die Kulturstiftung dankt Herrn Thiele herzlich für sein großes Engagement im Kreis- und Stadtarchiv.

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Landschaftsmuseums Angeln/Unewatt, Frau Karen Precht M.A., begeht am 1. Juli 2018 ihr 25jähriges Dienstjubiläum

 

Die Gestaltung von Ausstellungen, Sonderausstellungen, dem museumspädagogischen Programm sowie Durchführung von Veranstaltung sind nur einige der Aufgaben von Karen Precht im Landschaftsmuseum Angeln. Ihre Tätigkeit war und ist geprägt von unendlicher Schaffensfreude, Kreativität und großem Sachverstand.

Die Kulturstiftung ist ihr zu großem Dank verpflichtet, da ihr großes Engagement im Landschaftsmuseum Angeln/ Unewatt maßgeblich dazu beigetragen hat, dass das Museum sich als anerkannte Kultur- und Bildungseinrichtung des Kreises Schleswig-Flensburg erfolgreich etabliert hat.

Dienstjubiläen von Sabine Schmitt und Dirk Carstens

Beide Musiklehrkräfte erweiterten vor 25 Jahren mit ihrem Fach ‚Schlagwerk‘ den Fächerkanon für Schleswiger Musikschüler, jeweils aber mit verschiedenen Schwerpunkten. Im Rahmen einer Feierstunde erhielten beide Jubilare nun am Mittwoch, den 25. April, eine Urkunde durch Dirk Wenzel, Leiter der Kulturstiftung Schleswig-Flensburg, und mit einer humorvollen Laudatio dankte Schulleiter Willi Neu den Kollegen für ihr leidenschaftliches und begeisterndes Wirken an der Kreismusikschule.

Sabine Schmitt, gebürtig in Satrup und selbst seinerzeit „Kind der Musikschule“, hatte im Studium an der Berufsfachschule für Musik in Kronach/ Bayern und der Musikhochschule Lübeck neben Schlagzeug auch klassisches Orchester-Schlagwerk im Lehrplan. Mit ihrem Mann und den drei Kindern, die inzwischen alle in Mutters musikalische Fußstapfen treten, zog die schon in jungen Jahren sehr gefragte Paukistin nach Heide in Dithmarschen. Von dort macht Sabine Schmitt sich einmal die Woche auf den Weg nach Schleswig, um Kinder im Instrumenten-Karussell und ihre Einzelschüler an Drumset, Pauken, Becken oder Marimbaphon zu unterrichten.

Dirk Carstens startete nach dem Studium der Musikpädagogik in Kiel mit einer damals modernen Facherweiterung an der Kreismusikschule. So baute der gebürtige Kropper die Popshop-Bandarbeit engagiert mit aus, und er bot neben dem Drumset vielfältige Percussion-Projekte wie Samba-Bands, Conga-Gruppen sowie zahlreiche Pop- und Jazz-Bands für junge Talente an. Mit Frau und Tochter fand er im landschaftlich grünen Goosefeld bei Eckernförde ein Zuhause, von dort aus startet Dirk Carstens an fünf Tagen die Woche Richtung Schleswig. Einen Ausgleich zum Unterricht, für den er zunehmend digitale Medien einbezieht, findet er als Drummer in seiner eigenen Band „The Regulators“.

BEIM VORBEREITUNGSTREFFEN IN HADERSLEBEN: KARSTEN WIESEL (KURZFILMFESTIVAL FLENSBURG; LI.) UND MANFRED PAKUSIUS (NORDEN-FESTIVAL; 2. V.LI.) MIT VERTRETERN DER STADT HADERSLEBEN SOWIE CLAUDIA KOCH (KULTURSTIFTUNG SCHLESWIG-FLENSBURG; 2. V. RE.) UND SANDRA MARTENSEN (JUGENZENTRUM SCHLESWIG; RECHTS)NORDEN

sh:z 14.06.18

Ein grenzüberschreitendes Kulturprogramm

SCHLESWIG/HADERSLEBEN Hadersleben ist ungefähr so groß wie Schleswig, liegt an einem Fjord, der an die Schlei erinnert, und hat einen mittelalterlichen Dom, der die Altstadt prägt. Die dänische Stadt ganz im Norden von Nordschleswig liegt rund 100 Kilometer und eine gute Autostunde von uns entfernt.

In diesem Sommer sollen sich Schleswig und Hadersleben näher kommen. Dafür sorgt das europäische Interreg-Programm „Kurs Kultur“ zusammen mit dem „Norden“-Festival, das im Spätsommer auf den Königswiesen stattfindet, und dem „Trekant“-Festival in Hadersleben und sechs weiteren Städten im Süden Dänemarks.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht ein Jugendaustausch. Gestern stellte „Norden“-Macher Manfred Pakusius das Konzept gemeinsam mit Dirk Wenzel und Claudia Koch von der Kulturstiftung Schleswig-Flensburg vor. Die Stiftung war maßgeblich daran beteiligt, Gelder aus dem EU-Fördertopf zur Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu generieren.

Pakusius hatte früh die Fühler nach Dänemark ausgestreckt. Schließlich stehen die skandinavischen Länder bei seinem Festival vom 30. August bis zum 16. September im Mittelpunkt. Als Kooperationspartner hatte der Hamburger Pakusius dabei zunächst Schleswigs offizielle Partnerstadt Vejle im Blick – musste aber bald feststellen, dass diese Städtepartnerschaft fast nur auf dem Papier existiert und es vor allem keine Fördertöpfe gibt, aus denen sich eine Zusammenarbeit mit Partnern aus Vejle bezuschussen ließe.

So kam Hadersleben ins Spiel. Die Stadt liegt ebenso wie Schleswig in der EU-geförderten Grenzregion Schleswig/Sønderjylland. Die Kulturstiftung Schleswig-Flensburg und die Kommune Hadersleben stellten erfolgreich einen Förderantrag über 25 000 Euro. Mit dem Geld kann Pakusius nun Künstler finanzieren, die im kurzen Abstand sowohl auf dem „Norden“- als auch auf dem „Trekant“-Festival auftreten. So kommt am 31. August die Stelzentheater-Gruppe Oakleaf nach Schleswig und am 7. September die dänische Bestseller-Autorin Andrea Hejlskov. Die Macher der Flensburger Kurzfilmtage zeigen am 2. September eine Auswahl von deutschen und dänischen Filmen.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht aber der Jugendaustausch. Zehn junge Schleswiger nehmen – vermittelt durch das Jugendzentrum – an einem dreitägigen Workshop vom 31. August bis 2. September in Hadersleben und Schleswig teil. Der Kopenhagener Breakdancer Jacob Molboe alias „J-Stickz“ studiert mit der einen Hälfte der Gruppe einen Tanz ein, der dann auf den Festivals aufgeführt wird. Die andere Hälfte bemalt in einem Urban-Art-Projekt alte Türen – begleitet vom Hamburger Graffiti-Urgestein Gerrit Peters alias „Tasek“. oje